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Unser Modell

Warum Aufsteiger eine besondere Herausforderung sind

Neue Liga, wenig vergleichbare Spiele: Deshalb zeigen wir bei manchen Begegnungen bewusst noch keine individuelle Prognose.

Eine Mannschaft steigt auf, die Erwartungen wachsen – und für ein Prognosemodell entsteht eine neue Aufgabe. Gute Ergebnisse aus der bisherigen Liga lassen sich nicht ohne Weiteres auf ein anderes Wettbewerbsniveau übertragen.

Vergleichbare Spiele sind entscheidend

Unser aktuelles Modell betrachtet jede Liga separat. Es nutzt Ergebnisse aus derselben Spielklasse, um die Angriffs- und Abwehrstärke der Mannschaften zu schätzen. Fehlen solche Spiele, wäre eine präzise aussehende Zahl schnell überzeugender als ihre Datengrundlage.

Deshalb prüfen wir, ob für beide Teams mindestens zehn Spiele in den verwendeten Trainingsdaten dieser Liga vorliegen. Wird diese Grenze nicht erreicht, zeigen wir keine individuelle Prognose für die Begegnung. Das kann neben Aufsteigern auch andere Mannschaften mit wenig verwertbarer Historie betreffen.

Was du stattdessen auf der Spielkarte siehst

Termin und Mannschaften bleiben sichtbar. Anstelle der Prozentwerte steht ein Hinweis zur begrenzten Datengrundlage. Auch die zusätzlichen Torprognosen werden für diese Begegnung nicht angezeigt.

Die Mindestzahl ist eine einfache Schutzregel. Sie garantiert nicht, dass jede Prognose mit mehr als zehn Spielen zuverlässig ist. Die Qualität muss weiterhin anhand von Spielen überprüft werden, deren Ergebnisse dem Modell bei der Berechnung noch nicht bekannt waren.

Wie es weitergehen kann

Ein späterer Entwicklungsschritt könnte die Stärke verschiedener Ligen berücksichtigen. Bevor wir eine solche Erweiterung einsetzen, muss sie sich in zeitlich sauberen Rücktests bewähren. Bis dahin machen wir die Lücke sichtbar. Gerade bei einem jungen Modell gehört das zu einem ehrlichen Umgang mit Unsicherheit.

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Aktuelle Prognosen